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Ansbach Sehenswürdigkeiten
Markgräfliche Residenz Aus einer Spätmittelalterlichen Wasserburg entstand die Markgräfliche Residenz in Ansbach. Die ehemalige Wasserburg wurde in ein Renaissanceschloss umgebaut. Die Residenz erhielt ihr jetziges Aussehen im 18. Jahrhundert. Gabriel di Gabrieli und Karl Friedrich von Zocha gestalteten das Schloss in eine barocke Vierflügelanlage um und Leopold Retti schuf die prunkvolle Innenausstattung des frühen Rokoko. 27 Prunkräume beherbergt die Residenz, die alle im Rahmen einer Führung besichtigt werden können.
Markgrafen Museum In diesem Museum wird die Geschichte der Stadt und ihrer Markgrafen dargestellt. Ausgestellt sind unter anderem Ansbacher Porzellane, ein Münzen- und Medaillienkabinett sowie Werke Ansbacher Hofmaler. Die Kaspar Hauser Ausstellung ist eine besondere Attraktion des Museums, in der die Lebensgeschichte des Findlings dargestellt wird. Der Höhepunkt dieser Ausstellung ist die Kleidung die er bei seiner Ermordung getragen haben soll.
Orangerie Karl Friedrich von Zocha erbaute von 1726 - 1728 die Orangerie, die zur Markgräflichen Residenz gehört. Die Orangerie wird heut zu Tage für Tagungen und Konzerte genutzt. Eine Sandsteinsäule im Hofgarten erinnert an die Ermordung Kaspar Hausers. Er wurde 1833 an dieser Stelle von Unbekannten niedergestochen.
St. Gumbertus Mit ihren drei Türmen gilt St. Gumbertus als Wahrzeichen der Stadt Ansbach. Ende des 15. Jahrhunderts erhielt die westliche Drei- Turm- Fassade ihre achteckigen Flankentürme. 1594 erbaute Gideon Bacher den mittleren Turm. Eine Besichtigung des spätgotischen Chors und der sogenannten Schwanenritterkapelle sowie die mit 25 aufwendigen Sarkophagen ausgestattete Markgrafengruft, ist besonders sehenswert. St. Gumbertus ist das älteste Baudenkmal der Stadt.
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