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Amberg Sehenswürdigkeiten
Basilika St. Martin Die Basilika ist die Hauptkirche von Amberg. Sie hat eine Länge von 72 m und sie ist 20,5 m breit. Der Turm der für die Öffentlichkeit zugänglich ist hat eine Höhe von fast 92 m. Die Kirche die an der Südseite des Marktplatzes liegt, wurde 1421 durch die Amberger Bürger in der damals aktuellen Gotik errichtet. Im Rahmen der Reformation wurden 1544 in der Kirche protestantische Gottesdienste gehalten. Auf Anordnung des Kurfürsten Ottheinrich von der Pfalz betätigten sich 1557 die Kalvinisten als Bilderstürmer. Sie beseitigten alle Nebenaltäre und Bildwerke. Später wurde die Kirche ganz ausgeräumt und es wurde sogar die Wandmalerei zerstört. Einen barocken Hochaltar mit einem Gemälde des Rubensschülers Gaspar de Crayer erhielt die Kirche nach der Gegenreformation. Als im spanischen Erbfolgekrieg, im Jahre 1703, die Kirche unter Beschuss geriet und dabei die alten Glasfenster zerstört wurden, bekam sie danach eine kostbare Barockausstattung und der Turm erhielt 1720 seine heutige Form.
Stadttheater Ein wechselvolles Schicksal hat das Amberger Stadttheater hinter sich. Das heutige Gebäude war im 13. Jahrhundert Teil eines Franziskanerklosters. Die erste Säkularisation war im Dezember 1555. Im Jahre 1624, während der Reformation, wurde die Klosteranlage als Pädagogium genutzt. Als die Franziskaner 1626 zurückkehrten, gestalteten sie die Kirche im Barockstil. Das Kloster wurde im Jahre 1802 erneut säkularisiert. Teile der Einrichtung fanden in der ganzen Oberpfalz ihre Abnehmer. 1803 kaufte das Almosenamt der Stadt den leeren Kirchenkörper und ließ ihn zum Theater umbauen.
Stadtmuseum Seit 1989 ist das Stadtmuseum im neusanierten Baustadel untergebracht. Dieser, aus dem 15./16. Jahrhundert stammende Gebäudekomlex war damals Zeughaus, Getreidespeicher sowie Lagerhaus für Baumaterialien. Im Museum können sich die Besucher über die Enstehung und Entwicklung der Stadt informieren. Ausgestellt sind unter anderm das Turmuhrwerk der Stadtpfarrkirche St. Martin von 1620.
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