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Freiburg Sehenswürdigkeiten

Adelhauser Neukloster
Das Adelhauser Neukloster wurde nach 1687 anstelle des Tennenbacher Klosterhofes als Ersatz für mehrere Dominikanerinnenklöster in der Wiehre erbaut. Die Weihe der Klosterkirche fand 1699 statt. Die ursprüngliche sehr umfangreiche Ausrüstung ist weitestgehend gut erhalten. Der hochbarocke Hauptaltar ist im Jahr 1702 entstanden. Der Bau ist im Norden und Süden umzogen von einer toskanische Kolossalpilasterordnung. Vor die Mauer gestellte alte Grabplatten erinnern im westlichen Vorhof an die Nonnen, hirüber gelangt man in das Innere des Konventsbaus. Zwei Räume im Erdgeschoss sind ebenfalls erwähnenswert. An der Nordostecke des Kreuzgangs finden Sie das ehemalige Refektorium. Ein Kachelofen an der Nordwand mit doppelter Ofenbank aus Sandstein und zwei seitlich angebauten Sitzen beherrscht diesen großen Raum. Die Stirnseite wird von einem Konventswappen mit der Taube des Heiligen Geistes geschmückt. Dieses Kloster ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Alte Münsterbauhütte
Die Münsterbauhütte ist eines der wenigen fast unversehrten Sichtfachwerkhäuser des späten Mittelalters in Freiburg. Die Bauhütte mit dem Münsterbaumeister war der Kern der "Münsterfabrik", welche seit dem Ende des 13. Jahrhunderts in städtischer Regie den Bau der Freiburger Pfarrkirche ausführte. In dem vorgelagerter Werkhof wurde bei gutem Wetter unter freiem Himmel gearbeitet. Dieser rückt das Gebäude von der Straße ab. Es war ursprünglich wahrscheinlich ein eingeschossiger Steinbau. Erst um 1600 wurde das Fachwerkgeschoß aufgesetzt, um eine Wohnung für den Werkmeister und später für die beiden Turmwächter zu errichten. Im Schichtdienst achteten Diese auf dem Münsterturm auf anrückende Feinde und auf Feuer und kümmerten sich um die Turmuhr und das Geläute.

Naturkundemuseum
Anschrift: Gerberau 32 in 79098 Freiburg 1855-56 wurde das Gebäude durch den Stadtbaumeister J. Straub als Schulgebäude anstatt dem 1867 aufgelöste Lehr- und Erziehungsinstitut der Dominikanerinnen von Adelhausen errichtet. Seit dient es bis heute als 1931 Natur- und Völkerkundemuseum.

Martinsto
Als der ältere der beiden noch gut erhaltenen Tortürme der ersten Stadtbefestigung Freiburgs, wurde der Martinsturm zu Beginn des 13. Jahrhunderts angelegt. Zum ersten mal urkundlich erwähnt wird das Tor als "Porta Sancti Martini" im Jahr 1238. Im 14. Jahrhundert nannte man es auch Nordinger Tor oder Norsinger Tor, wobei nicht zu klären ist, ob die Ortschaft Norsingen oder ein Familienname auf das Tor übertragen wurde. Vor dem Tor lagen früher landseits ein ummauerter Vorhof (diente als zusätzliche Verteidigungsanlage) und eine Brücke über den 5 m tiefen und 12 m breiten Graben. Die im Westen angrenzenden Gebäude Im Stil der Spätgotik und Renaissance ebenso wie der kleine Treppenturm sind von Schäfer entworfen worden. Der Treppentum ermöglicht noch heute den Zugang zum Inneren des Turmes.





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