Die Mauer von Bethlehem

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Bethlehem ist ein ganz besonderer Ort. Christen notieren Bethlehem als den Geburtsort von Jesus Christus. Doch die Stadt könnte mehr bieten, als nur eine Pilgerstätte zu sein. Der Nahost-Konflikt beeinflusst die allgemeine Lage ersichtlich.

Die Geschichte von Bethlehem

Bethlehem wird im Alten Testament der Bibel erwähnt. Abrahams Sohn Jakob reiste mit seiner Frau Rachel nach Hebron. Bei Bethlehem brachte Rachel einen Sohn zur Welt.
Der Prophet Micha sagte die Geburt des Messias voraus. Er würde in Bethlehem geboren werden. Im Evangelium des Neuen Testaments ist bei Lukas zu lesen, dass Josef und Maria zur Volkszählung nach Bethlehem kamen, wo Ihnen später ein Sohn geboren wurde.

Das Stadtbild von Bethlehem

Bethlehems Stadtbild wird heute von Kirchen, Klöstern und historischen Häusern geprägt. Im Zentrum der Stadt befindet sich der Manger Square mit der Geburtskirche. Über zwei schmale Treppen gelangt der Besucher in die Geburtsgrotte. Hier befindet sich nach der Überlieferung die Geburtsstelle mit dem Platz, an dem ehemals die Krippe stand.
Seit dem Jahre 2003 verläuft im Norden eine acht Meter hohe Mauer, welche Bethlehem von Israel trennt. Dazu kommen Kontrolltürme, Stacheldraht und Videoüberwachungsanlagen. Pässe und Einreisegenehmigungen werden bei dem Passieren des Kontrollpunktes nach Israel streng kontrolliert. Nach Süden und Osten gibt es dagegen keine Mauer. Die Einwohner können sich frei innerhalb der palästinensischen Gebiete bewegen.
Mehr als zwei Millionen Besucher kommen pro Jahr nach Bethlehem. Weihnachten ist die Hauptsaison. Zu dieser Zeit ist in Bethlehem, wie zu biblischen Zeiten, keine einzige Herberge mehr frei.